Cartier: Rotonde de Cartier Astromystérieux – SIHH 2016 Replikat-Einkaufsführer

Zum SIHH 2016 stellt Cartier Love Uhr Replik die Rotonde de Cartier Astromystérieux vor. Bei diesem Modell scheinen nicht nur die Zeiger zu schweben, sondern auch ein Teil des Handaufzugskalibers 9462 MC.

Cartier: Rotonde de Cartier Astromystérieux
Cartier: Rotonde de Cartier Astromystérieux

Hemmung, Unruh, Federhaus und Zahnradgetriebe liegen zwischen zwei Saphirglasscheiben ohne sichtbare Verbindung zum restlichen Uhrwerk. Diese Komponenten gruppieren sich um vier Saphirglasscheiben, die zum Gehäuserand hin mit dem restlichen Uhrwerk verzahnt sind.

Obwohl die Vintage Cartier-Modelle zu den abwechslungsreichsten und innovativsten Modellen der Uhrenwelt gehören, sind sie heute unterbewertet. Der Grund dafür ist ihre Größe. Cartier-Uhren waren meist zwischen 22 und 35 Millimeter groß. Heute sind sogar Uhren mit 40 bis 45 Millimeter Durchmesser keine Seltenheit. Da sich der Trend bei Damen und Herren voraussichtlich bald wieder in Richtung kleinerer Uhren bewegen wird, sind die Vintage Cartier-Modelle eine gute Investition. Der Einstieg beginnt bei 3.000 Euro für Tank Modelle in 18k mit Handaufzug – ein Schnäppchen verglichen mit den heutigen Einstiegspreisen für eine goldene Uhr mit mechanischem Werk. Als eines der Wenigen beschränkt sich dieses Sammlergebiet vielmehr nicht nur auf Herren, auch die Damen haben eine Vielfalt an Modellen zur Auswahl, von aufwendig verzierten Art Decó-Modellen bis hin zu schlichten Klassikern. Besonders empfehle ich mechanische Uhren zwischen 1911 und 1980, speziell Ausführungen in Platin und Roségold mit Zusatzfunktionen und außergewöhnlichen Gehäuseformen.Cartier gehört zu den größten Juwelierunternehmen der Welt und verkauft neben Uhren und Schmuck auch exklusive Parfums, Feuerzeuge, Lederwaren und Schreibgeräte.

Cartier: Rotonde de Cartier Astromystérieux Werk
Cartier: Rotonde de Cartier Astromystérieux Werk

Die Verzahnung wird vorne vom Stunden- und Minutenring verdeckt, der die Marken typischen römischen Ziffern trägt. Der Aufzugsmechanismus funktioniert ebenfalls mit einer Saphirglasscheibe und ist patentiert: Erst wenn die Krone gedreht wird, wird eine Verbindung zum Federhaus hergestellt und die Zugfeder aufgezogen. Das verhindert Schäden an der Aufzugswelle und dem Federhaus, wenn die Krone überdreht wird. Ein 43,5 Millimeter großes Gehäuse aus Palladium schützt das neue Uhrwerk. Bereits 2013 sorgte Cartier mit der Mysterious Hour und der Mysterious Double Tourbillon für Aufsehen. Von der Rotonde de Cartier Astromystérieux wird es lediglich 100 Exemplare zu je circa 173.000 Euro geben. mg