Cartier: Rotonde de Cartier Tag/Nacht retrograde Mondphase – SIHH 2016 Japanische Bewegungsreplik


Cartier: Rotonde de Cartier Tag/Nacht retrograde Mondphase
Cartier: Rotonde de Cartier Tag/Nacht retrograde Mondphase

Dem Firmengründer Louis Cartier Uhren Mit Gitter Replik ist der rapide Erfolg der Armbanduhr zu verdanken. Noch zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts war es gänzlich unüblich, eine Uhr am Handgelenk zu befestigen, die Taschenuhr beherrschte den Markt. 1904 entwickelte Cartier auf Kundenwunsch die erste wahre Armbanduhr der Welt: das legendäre Modell Santos. Cartier nahm diese kurze Zeit später in sein Sortiment auf. Sie gehört bis heute zu den meistverkauften Uhrenmodellen überhaupt. Der Santos folgten zahlreiche innovative Armbanduhren, unter anderem die Tank im Jahr 1919, welche auch heute noch als eine der elegantesten Damen- und Herrenuhren gilt.Doch der Reiz und Wert der Vintage Cartier-Modelle liegt nicht nur in ihrer Ästhetik. Cartier benutzte anfangs ausschließlich Werke der talentierten Manufaktur Jaeger (später JaegerLeCoultre), welche unter der Bezeichnung EWC (European Watch and Clock Company) für den Export vertrieben wurden. Später zog Cartier solch namhafte Manufakturen wie Patek Philippe, Vacheron & Constantin, Audemars Piguet und Piaget dazu. Dies führte zu interessanten Armbanduhren mit hervorragenden Werken und Zusatzfunktionen, wie z.B. springender Stunde, Minutenrepetierer, ewigem Kalender und Weltzeituhren. Unter einer Uhr mit dem Cartier-Schriftzug kann sich demnach bei näherer Betrachtung ein Werk einer Manufaktur befinden, für die sehr hohe Preise aufgerufen werden.

Dass Damenuhren nicht nur glitzern und funkeln können, zeigt Cartier mit seinem neuen Modell Rotonde de Cartier Tag/Nacht retrograde Mondphase. Zwar trägt die neue Uhr auf seinem 40 Millimeter großen Weißgoldgehäuse 86 Diamanten, das darin arbeitende Manufakturkaliber 9912 MC mit automatischem Aufzug bietet jedoch wie sein Vorgänger aus dem Jahr 2014 mehrere optische Rafinessen. In der oberen Zifferblatthälfte weist ein Zeiger über eine im Halbkreis angelegte römische Stundenskala die Zeit aus. Die Besonderheit: Um sechs Uhr muss sich der Zeiger von der Krone auf die gegenüberliegende Seite bewegen. Ebenfalls im Halbkreis angelegt ist eine Mondphasenanzeige auf der unteren Zifferblatthälfte. Ein zweiter Zeiger mit einem skelettierten Kreis am Ende deutet auf den jeweils aktuellen Stand. Die Mondphase trägt Diamanten und Saphire. Kunstvoll gearbeitet wurde auch die Tag-Nacht-Anzeige, die in einem Zifferblattausschnitt oberhalb des Zentrums Platz findet. An einem blauen Lederband getragen kostet die Uhr 89.300 Euro. mg